Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.

Marie von Ebner-Eschenbach

Ökologische & nachhaltige Sanierung des ­Werkstattgebäudes

Bei der Sanierung werden alle tragenden Teile des Gebäudes erhalten bleiben. Die Hülle des Gebäudes wird bearbeitet und energetisch aufgewertet. Das Gebäude ist dann in einem besseren Zustand und erfüllt den KFW55 Neubau-Standard. Die Dämmung des Gebäudes erfolgt mit baubiologischen Baustoffen, z.B. Zellulosedämmstoff, Holzfaserdämmplatten, Kalkputz, dreifach isolierverglasten Holzfenstern. Auch die Dachdämmung soll durch die Verwendung von Zellulosedämmstoff über den KFW-Standard hinaus verbessert werden. Der Fußboden im Bereich der Unterrichtsräume/Werkstätten erhält eine mit Zellulosedämmstoff gedämmte Wärmedämmung.

Die verwendeten Baumaterialien und die geplante Akustik werden ein besonderes Raumklima schaffen, in dem das Lernen befördert wird. Der größte Gewinn, der durch die geplanten Sanierungsarbeiten erzielt wird, kommt dem Klimaschutz zu Gute. Der bisherige CO2-Eintrag des Gebäudes beträgt ca. 135.215 kg pro Jahr, nach dem erfolgten Umbau wird die Emission an CO2 ca. 1.347 kg betragen. Die Umbaumaßnahmen führen somit zu einer CO2 Einsparung von ca. 133,868 t. Darüber hinaus ist mit der Sanierung des Gebäudes ein jährlicher Rückgang des Jahresprimärenergieverbrauchs von 529,4 kWh pro Quadratmeter und Jahr auf 69,9 kWh zu erzielen – es werden Heizkosten gespart.

Die nachhaltige Baumaßnahme zeichnet sich insbesondere durch die Schonung von Ressourcen (Baustoffe und Bauverfahren – gilt auch für die Fenster) als auch durch die Auswirkung auf die globale und lokale Umwelt aus (passiver Wärmeschutz und Heizung). Der optimierte Einsatz von Baumaterialien und -produkten (z.B. durch die Sanierung des Gebäudes anstelle eines Neubaus), eine geringe Flächeninanspruchnahme (Bauen im Bestand), sowie eine Minimierung des Energie- und Wasserverbrauchs tragen dazu bei, Energie- und Stoffströme über den gesamten Lebenszyklus des Hauses zu optimieren. Die Auswahl der bei der Sanierung verwendeten Baustoffe erfolgt unter dem Gesichtspunkt, dass vor allem solche Materialien verwendet werden, bei deren Herstellung bereits CO2 eingespart wurde – im Gegensatz zu konventionell verwendeten Baustoffen.

Ziel des Bauvorhabens ist es nicht nur das Investitionskapital zu betrachten, sondern unter Berücksichtigung der Baufolgekosten und der Wertstabilität, die Kosten des gesamten Lebenszyklus des Baus zu optimieren. Die Auswahl von Baustoffen und die Detailplanung sorgen für einen geringen Instandhaltungsaufwand und vor allem für eine einfache Trennung und Entsorgung der Baustoffe beim Rückbau. Damit handelt es sich um ein besonders nachhaltiges Bauvorhaben.

Waldorfschüler*innen erleben tagtäglich die Konsequenz aus unserer naturverbundenen Haltung, den damit verknüpften Unterrichtsinhalten und den sie umgebenden Gebäuden. Die bauliche Hülle des geplanten Schulgebäudes wird die Schüler*innen in ihren Lebensprozessen fördern. Eine Erziehung zum respektvollen Umgang mit unserer Umwelt ist im Zeitalter des Klimawandels ein fundamentales Anliegen unserer Waldorfschule, denn unsere Schüler*innen sind auch die Umweltschützer von morgen.

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Speiseplan KW 37

Speiseplan vom 13. bis 18.09.21

Alle Schüler*innen, die Mittag essen möchten, müssen sich bis 10 Uhr verbindlich anmelden (+49 531 286 03-20). Eltern und Gäste können nicht bewirten werden.

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Freie Waldorfschule Braunschweig e.V.
Rudolf-Steiner-Straße 2
38120 Braunschweig

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