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Aus dem Schulleben
Michaeli gemeinsam feiern
Es geht einem das Herz auf
Diesen Samstag war es wieder soweit, eine Monatsfeier, die Freude macht, staunen lässt und ein wunderbares Gefühl der Verbundenheit und Gemeinschaft vermittelt. Dabei erstaunt es mich, wie scheinbar nebenbei ein Programm auf die Beine gestellt wird, das sich sehen lässt. Die Kinder und Lehrenden nahmen mit großer Freude teil und die Begeisterung übertrug sich auf das Publikum.
Für uns Eltern sind es eben diese Schulsamstage, die Monatsfeiern, die so besonders sind. Wir erhalten seltene Einblicke in den künstlerischen Teil des Schulalltags und werden so ein klein wenig mitgenommen auf die Reise unserer Kinder.
In vielen Gesichtern habe ich Stolz gesehen, Freude und gerührte Tränen. Es geht einem das Herz auf, so viel Gemeinschaftsgefühl in Zeiten der zunehmenden Verrohung und Spaltung zu sehen. Nicht nur unseren Kindern, sondern auch uns Eltern gibt das Mut, Zuversicht und erlebte Freude.
Sicherlich spreche ich für ganze viele Eltern, wenn ich DANKE sage. Danke für alle Lehrenden und großen und kleinen Helferlein, die es immer und immer wieder schaffen, uns diesen temporären Raum der Wärme, der Freude und der Zuversicht zu schaffen.
Mit herzerwärmten Grüßen, Andrej Krause
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Die Monatsfeier war gut besucht und gab einen Vorgeschmack auf Michaeli. Michaeli ist die Zeit der Tatkraft – wunderbar demostriert von den TaktEl-Teilnehmenden am Vormittag – in der der innere Michael die bösen Gewalten aus dem Himmel bezwingt, nicht tötet (!). Dies demonstriert unseren inneren Kampf. Daher eignet sich diese kraftvolle Michaeli-Zeit eigentlich besser für Durchsetzen von neuen Vorsätzen als Silvester.
Nach der Begrüßung durch Herrn Ahlers fürhrte Mathis aus der 12. Klasse durch das abwechslungsreiche Programm. Nachdem die 1./2. Kleinklasse ein Eurythmiestück zu Segen und Regen zeigte, entführte sie in den Englischunterricht mit einem Fingerspitzenspiel und starker Stimme. Anschließend stellte die 4. Klasse ihre rhythmische Übung aus dem Morgenkreis vor. Mit der 3./4. Kleinklasse wanderten die Anwesenden dann durch die Felder und Wiesen und entdeckten Störche und andere Dschungeltiere.
Nun dankten Frau Mechelke und Frau Tolo-Litschgi den vielen tüchtigen Heinzelmännchen für die großartige Umsetzung der Jubiläumswoche mit all ihren Veranstaltungen und ToDos. Ohne diese fleißigen Hände, Gedanken und den Einsatz hätten wir nicht so schön feiern können. Mathis schloss sich der Danksagung an und bedankte sich im Namen der 12. Klasse bei Frau Löffler, die der Klasse einen kleinen und feinen Musikabschluss in der Projektwoche zum Jubiläum ermöglichte.
Die 5. Klasse führte einen beeindruckenden, mehrstimmigen Kanon auf und zeigte, wie man sich schwungvoll mit einem Gedicht französische Fragewörter merken kann. Das Eurythmiestück der 11. Klasse zu dem Gedicht Fragen war berührend. Sehr kurz wiederum war das Gedicht der 9. Klasse. Auch die 7. Klasse entführte in ihren Französisch unterricht und wollte wissen, warum man nach Hautfarbe, Gott und Herkunft fragt. Mit drei musikalischen Stücken des Oberstufenchors endete die offizielle Monatsfeier.
Anlässlich der Michaeli-Feier waren in den unteren Klassen kleine Wichtel unterwegs gewesen und hatten so einiges aus den Klassen eingesackt. Um ihre Gegenstände zurückzubekommen, hatten die Schüler*innen zu Samstag Aufgaben erledigen. Es war wieder eine wunderbare Schulfeier, die an das wichtige erinnert: Eine (Schul-)Gemeinschaft, die sich wahrnimmt und feiert!
I. Bosse, Redaktion