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Aus dem Schulleben
50 Jahre FWS: Erinnerungen an den Gründungsimpuls
Mit einer internen Feierstunde startete die Freie Waldorfschule Braunschweig am 10. August in ihr 50-jähriges Jubiläumsjahr. In der Festhalle versammelten sich das Kollegium beider Schulzweige, Mitglieder der Verwaltung und des Vorstands sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Elternschaft und den Schulgremien.
Im Mittelpunkt standen die Erinnerungen an den Gründungsimpuls. Stellvertretend berichteten einige Persönlichkeiten, die unsere Schule vor 50 Jahren mit auf den Weg gebracht haben, von den Anfängen. Persönliche Berichte und Anekdoten von Herrn Centmayer, Herrn Daecke, Herrn Hagen und Herrn Heinemeier ließen diese Zeit lebendig werden. Sie machten spürbar, welche Ideen und Visionen die Gründung getragen haben.
Ein Eurythmiesolo zu Goethes „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn“ von Enna Paul (11. Klasse) sowie von Johann Don (ebenfalls 11. Klasse) auf dem Cello gespielte Musikstücke von Johann Sebastian Bach ergänzten die besonders feierliche Atmosphäre.
Die Feierstunde setzte Impulse und bot tiefe Einblicke in die Anfänge der Schulgründung – eine Zeit, die eng mit der Suche und später dem Bau der nötigen Gebäude verbunden war. Ganz im Sinne Goethes zeigte sich im Rückblick mitunter ein organisches „Spießen und Spreiten“, ein Prinzip der Metamorphose im Wachstum. Es machte eindrucksvoll deutlich, wie die Ideen zur Beheimatung unserer Waldorfschule in Braunschweig von den ersten zarten Anfängen über das Heute bis weit in die Zukunft hinein weiterwirken.
Beim anschließenden Brunch im Schulgarten klang der Vormittag in fröhlicher Runde aus. Die Festwoche findet vom 22. bis 28. August statt. Der Schulgeburtstag wird am 28. August – dem Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes – gefeiert.
S. Blum