Vereinsstruktur

Die Freie Waldorfschule Braunschweig e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als freier Träger unserer Schule die Bildung und Erziehung junger Menschen zum Ziel gesetzt hat.

Dieser Verein hat sich im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen eine eigene Satzung gegeben, nach der er arbeiten möchte. Diese Satzung gliedert Zuständigkeiten und Verantwortungen, um nachhaltig den Vereinszweck sicher stellen zu können: Die Beschulung unserer Kinder im Sinne Rudolf Steiners.

Dazu ist die aktive Mitarbeit der Eltern unabdingbar, sei es in Gremien wie dem Schulelternrat, dem Vorstand oder einem der zahlreichen Ausschüsse oder auch nur im Rahmen der sog. "Gemeinschaftstage", an denen Eltern handwerklich aktiv werden, um die Liegenschaften unserer Schule in Schuss zu halten. Nur wenn alle ihren Beitrag leisten, ist es möglich, ein so großes Unternehmen wie eine Schule mit seinen rd. 400 Schülern, den Angestellten aus Verwaltung und Technik und den pädagogischen Kollegen am Laufen zu halten.

Damit diese Arbeiten etwas strukturiert erfolgen, sind in der Satzung bereits Gremien genannt, darüber hinaus existieren aber noch weitere Ausschüsse und Arbeitskreise.

 

Alle Details zur Vereinsstruktur und dem satzungsgemäßen Auftrag können Sie in der aktuellen Vereinssatzung nachlesen, die Sie hier downloaden können.

Gremien

Mitgliederversammlung

Als höchstes Organ unseres Vereins stimmt die Mitgliederversammlung über alle grundlegenden Entscheidungen ab. Sie wählt u.a. die Vertreter für den Vorstand und die Geschäftsführung und beschließt den Wirtschaftsplan als Grundlage des unternehmerischen Handelns des Vereins.

Vorstand, Geschäftsführender Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und wählt seinerseits einen geschäftsführenden Vorstand aus seiner Mitte, der das Tagesgeschäft leitet.

Der Vorstand trifft satzungsgemäß Entscheidungen zu Finanzen, Personalplanung, Vermögensverwaltung usw. und beruft Ausschüsse und Gremien, die ihm zuarbeiten.

Personalkreis

Der Personalkreis ist ein Gremium, das sich sowohl um aktuelle Anliegen im Personalbereich als auch um die Erhaltung und Verbesserung der Arbeitsqualität an der Schule kümmert. Sein Schwerpunkt soll dabei präventiver Art sein. Ein zentrales Anliegen des Personalkreises ist auch, dem Kollegium die Teilnahme an Schulungen und Fortbildungen zu ermöglichen. Der Personalkreis besteht aus drei Vertreterinnen und Vertretern des Kollegiums sowie aus einer vom Elternrat benannten Person.

Schulärztin

Seit dem Schuljahr 2012/13 steht dem Kollegium eine Schulärztin zur Seite. Sie führt die staatlich vorgeschriebenen Schuleingangsuntersuchungen durch, hospitiert auf Wunsch in den Klassen und bespricht ihre Beobachtungen mit den Klassenlehrern /-betreuern bzw. den Eltern. Gemeinsam werden bei Bedarf Fördermaßnahmen und Therapien, auch in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis, überlegt. In Kinderbetrachtungen der Lehrerkonferenz ergänzt sie die pädagogischen Wahrnehmungen und Überlegungen durch medizinische. Sie bietet kinderärztliche Einzeluntersuchungen an und steht Schülern, Eltern und Lehrern beratend zur Verfügung.

In den Klassen der Mittelstufe ist sie an den Unterrichtsthemen Beziehungskunde, Ernährungslehre, Suchtprävention etc. beteiligt. Auch Elternseminare und –abende sowie Vorträge gehören zu ihren Aufgaben. Sie koordiniert mit einem Oberstufenlehrer den Schulsanitätsdienst und ist Mitglied der Kinderschutzgruppe.

Der ärztliche Gesamtüberblick über die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes war schon bei Gründung der ersten Waldorfschule durch Rudolf Steiner so dringlich, dass in Eugen Kolisko als vollem Kollegiumsmitglied der erste Waldorfschularzt tätig wurde. Ziel damals wie heute ist eine möglichst individuelle und heilende Pädagogik.

Kontakt:
Martine Runge-Rustenbeck

Tel. 0531-2624563

Schulelternrat (SER)

Unsere Waldorfschulgemeinschaft ist ein lebendiges soziales Gefüge, das nur durch das engagierte Miteinander aller Beteiligten – Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern – leben, wachsen und reifen kann. Der SER, der aus den für zwei Jahre gewählten Klassenelternvertretern der Jahrgänge 1 bis 12 besteht, arbeitet intensiv an der Gestaltung der Schule mit. Er erfüllt innerhalb der Schulstruktur als zentrales Elternmitarbeitsgremium vielfältige Aufgaben:

Aus den Klassen nehmen die Elternvertreter die aktuellen Themen, wie z. B. Probleme, Fragen, Aktionen, Verbesserungsvorschläge zur Klassen- und Schulstruktur, mit in den Elternrat. Umgekehrt sorgen sie dafür, dass die erarbeiteten Inhalte aus dem SER auf den Elternabenden der Klassen kommuniziert werden. Dies erfolgt auch durch regelmäßige Berichte von den Elternratssitzungen in der Schulzeitung »mittwochs«. Die Elternabende gemeinsam von den Klassenlehrerinnen, Klassenlehrern und Elternsprechern vorbereitet und durchgeführt. Der SER ist Vermittlungsorgan zwischen Eltern und Kollegium und stellt somit den Informationsfluss in beide Richtungen sicher. So fördert er Transparenz und durch lebendige Kommunikation entsteht Vertrauen. Der SER ist zudem im ständigen Austausch mit den Schulgremien (siehe »Lotse«) und berät sich mit diesen zu aktuellen Themen mit dem Ziel, gemeinsame Lösungen zu finden. Unterstützend wirkt hier, dass eine Vertreterin oder ein Vertreter des SER im Vorstand des als Schulträger fungierenden Vereins sowie drei in der Schulentwicklungskonferenz (SEK) stimmberechtigt sind. Nach außen vertritt der SER die Freie Waldorfschule und ihre Pädagogik in der Schullandschaft. Er beteiligt sich außerdem an waldorfspezifischen Tagungen, wie der Regionaltagung und der Bundeselternratstagung. Der SER trifft sich einmal monatlich donnerstags von 19:30 bis 22 Uhr zu seiner internen Konferenz, zu der themenabhängig auch Gäste aus dem Kollegium, den Gremien und der Schülervertretung eingeladen werden. Alle zwei Jahre wird ein SER-Leitungskreis gewählt, der zurzeit aus drei Elternvertretern besteht. Seine Aufgabe ist es, die internen Konferenzen vor- und nachzubereiten sowie den Kontakt zu anderen Gremien in der Schule zu halten.

Der SER hat eine Satzung. Die Konferenzprotokolle sind für die Schulgemeinschaft einsehbar.

Kommunikationsausschuss

Transparenz nach innen und außen

Der Kommunikationsausschuss (KomkA) hat es sich die Öffentlichkeitsarbeit für die Anliegen der Schule in die Region Braunschweig zur Aufgabe gemacht. Er sieht sich aber auch als Schnittstelle für die interne Kommunikation zwischen Elternschaft, Lehrerkollegium und einzelnen Ausschüssen, um so ein Sprachrohr aller Schulinteressen zu sein. Dem KomkA ist es dabei nicht nur wichtig, Veranstaltungen und Feste der Schule zu bewerben, sondern auch, in der breiten Bevölkerung Interesse für die Unterrichtsangebote der Waldorfschule und für die Inhalte der Waldorfpädagogik zu wecken.

Im KomkA arbeiten eine Gruppe von Eltern mit einschlägigem beruflichen Hintergrund und Lehrerinnen und Lehrer zusammen. Der Fokus wird dabei gezielt auf jene pädagogischen Aspekte gelegt, in denen sich die Waldorfschule von anderen Regelschulen unterscheidet. Dazu gehören beispielsweise das Abitur in der 13. Klasse, der altersgemäße Lehrplan, Französisch- und Englischunterricht ab der ersten Klasse, Unterricht in Epochen, der hohe Anteil musischer und handwerklicher Fächer am Unterricht, der zur Schule gehörende Förderbereich und die Integration durch individuelle Begleitung, Persönlichkeitsbildung und Förderung.

 

 

Schulordnung

Für ein faires Miteinander aller an der Schulgemeinschaft Beteiligten wurde eine Schulordnung erarbeitet, die hier als PDF zum Download bereit steht.

Fundraising

Seit drei Jahren entwickeln wir ein Inklusionskonzept. Wir wollen allen Kindern genau die Lernumgebung und Förderung bieten, die sie individuell brauchen. Unabhängig davon, ob ein besonderer Förderbedarf festgestellt wurde. Dazu gehört auch, daß ein Wechsel zwischen Regelklasse und Förderklasse möglich ist.

Hier setzt unsere Vision an: Die Grundschulklassen sollen ein gemeinsames Schulhaus erhalten, das allen Kindern eine gute Lernumgebung und alltägliche Begegnungsmöglichkeiten bietet.

Wir wünschen uns einen Neubau für die Inklusive Unterstufe (Klassen 1-4), mit hellen und modernen Klassenzimmern und Nebenräumen und einem gemeinsamen Forum für den Morgenkreis und gemeinsame Veranstaltungen. Parallel dazu soll das Werkstattgebäude barrierefrei und energiesparend saniert werden. Wichtig ist uns, daß die Klassenzimmer flexibel genutzt werden können, um für große oder kleine Klassen zu passen, damit unser Neubau nicht nur inklusiv wird, sondern auch entwicklungsfähig bleibt.

Was wir noch brauchen, ist genug Eigenkapital, um die Zinsen für Kredite niedrig zu halten. Wir machen unsere Schule ja nicht für die Gewinne der Banken, sondern für unsere wunderbaren Kinder! Mit Schulbaumitteln der öffentlichen Hand können wir als Schule in freier Trägerschaft in der derzeitigen politischen Situation leider nicht rechnen. Deshalb wenden wir uns an Sie:

Wir suchen starke Partner

Wir haben uns auf den Weg zur Inklusion gemacht und brauchen jetzt starke Partner, die uns Eigenkapital für unsere Bauvorhaben zur Verfügung stellen.

Wollen Sie in Braunschweig wirksame Entwicklungshilfe für Inklusion in der Schule leisten? Steht Ihnen Vermögen oder Fördergeld zur Verfügung, das Sie wirksam und sinnvoll einsetzen wollen? Dann möchten wir Sie gerne kennenlernen und Ihnen unser besonderes Inklusionskonzept und die Bauvorhaben vorstellen.

    

Sebastian Büttner

Team Fundrasing
Tel.: (05 31) 2 86 03-0
Fax: (05 31) 2 86 03-33
Email: sebastian.buettner@waldorfschule-bs.de