An der Waldorfschule Braunschweig werden Kinder von der 1. bis zur 13. Klasse unterrichtet. Die Schüler können neben dem Waldorfabschluss nach der 12. Klasse alle regulären Abschlüsse bis hin zum Abitur nach der 13. Klasse ablegen. Darüber hinaus werden im Kleinklassenzweig Schüler mit besonderem Förderungsbedarf unterrichtet. Eine individuelle Begleitung von Schülern mit Förderungsbedarf ist bei der inklusiven Beschulung in der Regelklasse möglich.

Lehrplan & Entwicklungsprozess

Der Lehrplan ist das Kind – so brachte es Rudolf Steiner auf den Punkt.

Damit machte er darauf aufmerksam, dass alles Lehren seinen Ausgang beim Kind nehmen sollte, weil das Kind selbst zeigt, wonach es in welcher Altersstufe verlangt. Rudolf Steiner hat erforscht und dargelegt, wie die Entwicklung, die jeder Heranwachsende körperlich, seelisch und geistig durchläuft, bestimmten Gesetzen unterliegt. Das genaue Beobachten und Erkennen dieser Entwicklungsgesetze ist Voraussetzung für unsere Pädagogik.

Einem schulreifen Kind, das noch vorwiegend mit seinem Körper „ganz bei der Sache“ ist,  nicht lange still sitzen kann,  immer etwas tun will und dem sein seelisches Erleben anzusehen ist – Freude und Begeisterung beim Lernen wie Ermüdung und Überforderung gleichermaßen – wird man den Stoff anders vermitteln als dem Jugendlichen, der - nach außen hin vielleicht träge, unbeteiligt und uninteressiert scheint – seine Auseinandersetzung mit der Welt mehr nach innen verlegt hat. Es wird beim Kind etwas anderes angesprochen als beim Jugendlichen.

Die Waldorfpädagogik berücksichtigt die gesetzmäßige Entwicklung des Kindes und Jugendlichen. Bei der Vermittlung des Stoffes kommt es vor allem auf das Wie an. Die Lehrinhalte werden so vermittelt, dass sie sozusagen mitwachsen können, gleich einem Samenkorn, das in das Kind gelegt wird, das keimt, sprießt und über die Jahre erst heranreift und Früchte bringt. Das Rhythmische und die Bewegung sowie die bildhafte Darstellung sind beim Kind die vorrangige Methode, während später beim Jugendlichen überwiegend die intellektuellen Fähigkeiten gefordert werden.

Wie das im Einzelnen aussehen kann, ist auf den folgenden Seiten beispielhaft skizziert:

Klassen 1 bis 12/13

Erste Klasse - Fantasie

Wenn die Zähne wackeln, ist das Kind schulreif. Es zeigt sich, wie sich gleichsam eine Kraft durch den Körper ringt, ihn durchruckelt, und frei wird – das Kind verlangt nach anderem Lernen.

Noch lebt das Kind im Willensmäßigen, in der Bewegung, im Tun; die Nachahmung, das „Lernmittel“ der ersten sieben Jahre wirkt noch nach. Gefühls- und Empfindungsbereich werden zunehmend angesprochen, dafür ist das Kind jetzt am empfänglichsten; das Lernen macht ihm naturgemäß Freude und was es mit Freude lernen kann, womit es sich verbinden kann, lernt das Kind am besten. Die Fantasiekräfte werden angeregt indem alles bildhaft und lebendig vor das Kind hingestellt wird, so kann es das zu Lernende anschauend aufnehmen und innerlich nachbilden.

Leib- und Seelenempfinden müssen gesund entwickelt sein, bevor die intellektuellen Fähigkeiten ausgebildet werden. Ist das Kind in seinen Bewegungen sicher, gewinnt es auch an Sicherheit im sozialen Bereich.

Es muss also noch viel in Bewegung sein: Rhythmus und Takt in Reimen, Gedichten und Liedern ist täglich fester Bestandteil des Unterrichts. Die Märchen als „Seelennahrung“ gehören ebenso täglich dazu.

In der allerersten Unterrichtsstunde malen die Erstklässler die Gerade und die Krumme – die Urformen aller Formen und Zeichen. Das Formenzeichnen als erste Epoche ist Vorbereitung zur Erfassung von Buchstaben und Zahlen. Durch die großflächig mit Wachsblöcken gemalten Formen kommen die Kinder in die Linienbewegung. Im ersten Schuljahr lernen sie alle Großbuchstaben. Jeder Buchstabe wird aus einem Bild geholt, z. B. Fisch – F oder Welle – W.

Im Rechnen werden die vier Grundrechenarten im Zahlenraum bis 20 durchgenommen, dabei vom Ganzen in die Teile gehend; also z. B. die Addition von der Summe ausgehend, die Multiplikation vom Produkt usw. so wie für das Kind dem Empfinden nach die Welt ein Ganzes, eine Einheit ist, in der man die Teile erst entdeckt. Laufend, klatschend, springend werden die Reihen geübt.

Bereits ab der ersten Klasse lernen die Kinder Englisch und Französisch. Hörend, sprechend, singend wird in den drei ersten Schuljahren die Sprache erlernt. In Gedichten, Reimen, Fingerspielen, Liedern und Märchen tauchen die Kinder in den Klang, den Rhythmus und die Melodie der fremden Sprache ein.

Im Handarbeitsunterreicht stricken die Kinder einen Ball. Es geht zunächst darum, in den Fluss des Strickens zu kommen, das Stricken der rechten Maschen zu erlernen, so dass es eben „rund“ läuft.

Zweite Klasse

Himmel und Erde. Gut und Böse. Das Eins-Sein mit der Welt wird allmählich zur Zweiheit, das Ich erfährt das Du. Die Klassengemeinschaft bildet sich. Anstelle der Märchen werden nun Tierfabeln und Legenden erzählt.

Die Kinder verstehen die Tiere am besten, wenn sie menschlich handeln. Als Ergänzung dienen die Legenden; sie sprechen den nach Vollkommenheit strebenden Menschen an. Moralisches Empfinden wird angelegt.

Die ersten drei Schuljahre haben, bedingt durch die Entwicklung in dieser Lebensphase, ein einheitliches Gepräge. Was begonnen wurde, wird weitergeführt und vertieft; nur weniges kommt hinzu.

Im Formenzeichnen werden symmetrische Spiegelformen gemalt. Die großen Buchstaben bekommen kleine Brüderchen und Schwesterchen. Bekanntes wird geschrieben, an der Tafel wird anfänglich und behutsam Lesen geübt. Eventuell wird gegen Ende des Schuljahres mit der Schreibschrift begonnen. Im Rechnen wird der Zahlenraum auf 100 erweitert. Dabei wird besonderen Wert auf das Kopfrechnen und das Auswendiglernen des Einmaleins gelegt, wie überhaupt das Gedächtnis in diesem Lebensalter ausgebildet und gepflegt wird. Rhythmisch und taktmäßig wird aus der Bewegung heraus das Lernen unterstützt.

Die Fremdsprachen werden vertrauter indem  sie weiterhin hauptsächlich gemeinsam rhythmisch gesprochen werden. Sprechen und Bewegung sind eng verknüpft und erleichtern das Lernen. Gedichte, Reime, Lieder, Spiele werden stets oft wiederholt. Grammatisches wird ebenso rhythmisch mit Händen und Fingern gesprochen, noch ohne Erklärung. Auf diese Weise lernen die Kinder einen vielfältigen Wortschatz und eine Vielzahl von grammatischen Strukturen unbewusst kennen.

Im Handarbeitsunterricht wird ein erstes Gebrauchsstück gestrickt: der Flötenbeutel, den die Kinder vorher malerisch-farblich entworfen haben.

 

Dritte Klasse - Gesetze

In diesem Schuljahr überschreiten die Kinder den Rubikon.

Ein wichtiger Einschnitt in der Entwicklung des Kindes, den es zu berücksichtigen gilt. Der Zusammenhang mit der Welt löst sich, die verlorene Einheit mit der Welt empfinden sie deutlich. Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach dem Tod tauchen auf, vielleicht verbunden mit einer gewissen Ängstlichkeit. Die Kinder werden kritisch, sogar frech – „Hältst du die Regeln selbst ein, die du von mir verlangst?“. Aber die Kinder spüren auch, dass sie nicht allein sind und die Hilfe der anderen brauchen, ein Wir-Gefühl erwacht.

Jetzt ist die Schöpfungsgeschichte dran, die Vertreibung aus dem Paradies – Bilder auch dafür, wo die Kinder entwicklungsmäßig stehen. Adam und Eva erfahren die irdischen Mühen: sie müssen sich eine Hütte bauen, die Erde beackern, Handwerke erlernen.

In der Hausbauepoche wird auf dem Schulgelände ein Mauerprojekt durchgeführt. Die ganze Klasse ist beteiligt beim Erde ausheben, Beton mischen, Fundament gießen, Mörtel anrühren und Stein auf Stein setzen. Zuhause darf jedes Kind selbst ein kleines Haus bauen.

Im Schulgarten oder bei einem Landwirt in der Nähe wird gemeinsam ein Stück Land gepflügt, geeggt, das Korn wird ausgesät. Monate später wird es geerntet und gemahlen und schließlich Brot daraus gebacken. Handwerksbetriebe werden besucht.

Im Rechnen werden Maße und Gewichte durchgenommen; gerechnet wird jetzt im Zahlenraum bis 1.000. Die Schreibschrift wird erlernt und es wird erstmals mit Füller geschrieben. Lesen wird geübt. Erste Grammatik betrieben: Wortarten, Satzzeichen, Artikel, Einzahl und Mehrzahl.

Auch in den Fremdsprachen gibt es nun kurze Übungsphasen mitausgewählter einfachen Grammatik und dem Wortschatz. Durch die Grammatik weckt man ein leises Bewusstsein davon, was Kinder instinktiv üben. Wort und Wortsinn sind in dieser Altersstufe noch nicht getrennt; das Erlernen der fremden Sprache ist noch weitgehend unreflektierte Gewohnheit und Nachahmung.

Auch im Handarbeitsunterreicht kommt das Schutzbedürfnis zum Tragen: die Kinder stricken sich eine Mütze. Das Stricken der linken Maschen wird erlernt. Rechte und linke Maschen im Wechsel, zwei Kräfte im Widerstreit, erste Distanz der Welt gegenüber.

Vierte Klasse - Orientierung

Die Kinder schauen sich um in der Welt, betrachten die sie umgebende, jetzt gegenüberstehende Welt und beginnen sich zu orientieren.

Wo befinde ich mich? Wo ist mein Platz? Das Ich-Bewusstsein stärkt sich merklich, das Seelenleben wird innerlicher und unabhängiger.

Erzählt und gelesen werden die germanische Mythologie, z. B. Kalewala, und die Heldensagen. Stabreime werden gesprochen. Flechtbänder werden gemalt, wobei die Kreuzungspunkte besonders herausgearbeitet werden.

In der Heimatkunde lernen die Kinder die Himmelsrichtungen kennen. Von außen nach innen, über Kontinente und Länder finden sie ihre Heimat Braunschweig. Die Stadt und ihre Umgebung lernen sie geographisch und in ihrem geschichtlichen Werden kennen. Große historische Ereignisse werden dabei herausgegriffen. Mit einer mehrtägigen Wanderung wird Braunschweig auch zu Fuß erkundet.

Die von den Kindern neu gewonnene Objektivität macht sie reif für die Menschen- und Tierkunde. Jetzt können sie objektiv und erkennend betrachten, was ihnen gegenübergestellt wird. Die Tierwelt wird immer in ihrer besonderen Beziehung zum Menschen angeschaut. Einzelne Tiere werden in ihrer Organisation besprochen und mit der menschlichen verglichen, z. B. der Adler (Kopf, Freiheit des Denkens), die Kuh (Verdauung) und dazwischen der Löwe (Rhythmus). Ein Gefühl dafür wird entwickelt, wie der Mensch die ganze Tierwelt harmonisch in sich vereint.

Jedes Kind bereitet ein kleines Referat über ein Tier seiner Wahl vor, formuliert und gestaltet es im Heft selbst und trägt es der Klasse vor.

In der Schreibepoche wird die Sprache in ihrem Aufbau und in ihrer Gliederung bewusst gemacht. Zuerst sind die Tätigkeitswörter an der Reihe, da sie den Kindern am nächsten sind. Über die Veränderung der Tätigkeitswörter wird ihnen eine Vorstellung der Zeiten nahegebracht. Auf genaues Artikulieren wird geachtet um über das Hören die Schreibform herzuleiten. Diktate werden geschrieben. Mit einer ersten Lektüre wird das Vorlesen gepflegt.

Auch im Rechnen gliedert sich die Einheit in Teile: jetzt lernen die Kinder Brüche in Zahlen und Kommazahlen kennen. Das große Einmaleins wird geübt.

In den Fremdsprachen rückt die geschriebene Sprache in den Vordergrund. Das zuvor mündlich Dargestellte oder auswendig Gelernte wird nun geschrieben und das Lesen geübt. Eine erste Lektüre wird gelesen, wobei es vorerst genügt, den Sinn im Allgemeinen zu erfassen. Einzelne Wörter sollen schon gemerkt werden, die in der nächsten Stunde abgefragt, d. h. geschrieben werden.

Im Handarbeitsunterricht ist der Kreuzstich dran. Eine Tasche wird nach eigenen Entwürfen bestickt. Im Farbverlauf von dunkel nach hell, in einer Rechts-links Symmetrie. Die eine Hand weiß, was die andere macht.

 

Fünfte Klasse - Harmonie

Die Mitte der Kindheit ist erreicht. Körperlich und seelisch ist es eine Zeit von besonderer Harmonie.

Der Atemrhythmus wird gleichmäßig – ein Gleichklang zwischen außen und innen stellt sich ein. Das Lernen erfolgt nun weniger aus dem Tätigsein, jedoch noch nicht zu viel aus den Kopfkräften heraus. Die Mitte wird angesprochen, das Gefühl; damit hängt das Lernen innig zusammen. Maßgebend ist alles Künstlerische, Schöne; dafür sind die Kinder jetzt am empfänglichsten.

Unsichtbar die Mitte finden, seine eigene Mitte finden und sich damit verbinden geschieht z. B. in der Freihand-Geometrie. Der ganze Mensch ist beteiligt, wenn ein Kreis gezeichnet wird. Konzentriertes Hinschauen wird dabei gefordert, Ruhe kann gefunden werden. Geübt wird das selbständige Denken aus der Anschauung heraus.

In den Geschichtsepochen werden die Hochkulturen besprochen: Indien, Persien, Zweistromland, Ägypten und schließlich Griechenland, wo vor allem in der plastischen Kunst die Schönheit der Körper in vollendeter Harmonie zur Darstellung kommt. Die olympischen Spiele als religiöse Feste, noch kein Wettkampf. Sparta, Athen, Alexanderzüge. Und als neues, sich bei den Kindern anbahnendes Element: die Irrfahrten des Odysseus.

Im Geographieunterricht wird Deutschland behandelt. Einzelne Zonen werden herausgegriffen und die jeweilige Lebensweise betrachtet: am Meer, im Gebirge, an einem großen Fluss. Die Kinder lernen die Orientierung auf der Karte, wo welche Flüsse, Gebirge, wo einzelne Städte liegen. Ebenso die Bundesländer und deren Hauptstädte.

Neu hinzu kommt die Pflanzenkunde. Die Pflanzenwelt in ihrem Werden, gegliedert in einzelne Evolutionsstadien wird vor die Kinder hingestellt: Moose und Flechten, Pilze, Farne, Blütenpflanzen, Nadel- und Laubbäume. Genaues Hinschauen wird angeregt. Ein kleines Referat wird von den Kindern eigenständig erarbeitet und vor der Klasse gehalten.

In der Schreibepoche werden die vier Fälle behandelt, auch der Satzbau, die adverbiale Bestimmung sowie Aktiv-Passiv. Das Schreiben von Geschäftsbriefen wird geübt.

Im Fremdsprachenunterricht gibt es eine kleine Erzählung als erste Lektüre. Dazu werden Vokabeln geübt und regelmäßig Diktate und Grammatik-Tests geschrieben. Textarbeit und Grammatik als Schwerpunkte wechseln epochenweise. Immer noch werden Lieder gesungen und Gedichte gesprochen. Durch lautes Vorlesen wird die Sprache geübt; Sprache muss erklingen, dann schleifen sich Begriffe und Redewendungen ein.

In diesem Schuljahr haben die Kinder zum ersten Mal Werken.  Aus frischem Holz wird z. B. ein Brieföffner geschnitzt. Die Arbeit mit dem Schnitzmesser erfordert hohe Konzentration, Aufmerksamkeit und Vorsicht, weshalb sie dabei noch im Kreis sitzen.

In der Handarbeit wird beim Stricken von Strümpfen wird die Fläche verlassen, die Runde geschlossen, es wird räumlich gearbeitet, auch Details wie Ferse und Spitze müssen bewältigt werden.

Sechste Klasse - Rechtsprechung

Im 12. Lebensjahr geht eine deutliche Veränderung vor sich. Was eben noch harmonisch zusammenspielte, gerät nun aus den Fugen.

Das Längenwachstum setzt ein, die Kinder fallen in die Schwere. Das Lernen fällt ihnen schwer, sie haben den Kopf nicht frei. Gewohntes bricht zusammen. Die Zuneigung zu Eltern und Lehrern scheint wie weggeblasen. Zwischen Zustimmung und Ablehnung sind sie hin- und hergerissen. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt. Durch die heute meist verfrühte körperliche Entwicklung gegenüber der seelischen entsteht oft ein Spannungs- und Problemfeld.

Sie haben eine neue Lebenshaltung, sind interessiert an Neuem, verspüren den Drang nach Erfahrung, sind erlebnishungrig und risikobereit. Sie wollen ihren Standpunkt finden, ihren eigenen Geschmack. Aber sie brauchen Grenzen und klare Regeln. Korrekturen müssen erfolgen. Da kommt die Gesetzgebung im Römischen Reich gerade recht im Geschichtsunterricht.

Die seelisch-geistigen Kräfte erstarken, noch eher unbewusst. Der Wunsch nach Durchdringung von Naturgesetzen ist jetzt vorhanden. Fakten werden wichtig, kausales Denken und genaues Beobachten im Unterricht. Da setzt der erste Physikunterricht ein. Versuche müssen genauestens und ohne Vor-Urteil beobachtet werden. Am Ende des Unterrichts werden sie noch einmal in Erinnerung gerufen und dann zuhause aufgeschrieben. Erst am Tag darauf wird die Gesetzmäßigkeit entwickelt. Die Nacht dazwischen ist sehr wichtig; es tauchen dann auch andere Fragen auf.

Auch Polaritäten spielen im Unterricht eine Rolle. Was ist über mir? In der Himmelskunde lernen die Kinder die Planeten kennen, die Sternbilder, Finsternisse , den Jahreszeitenverlauf. Was ist unter mir? Gesteinskunde. Schwarz-Weiß-Zeichen mit Schattenwurf. Dabei in allem die Schönheit und Gesetzmäßigkeit aufzeigen und Freude daran entwickeln.

In den Geschichtsepochen wird den Kindern vom Römischen Reich erzählt, von Äneas bis Julius Cäsar, Zeitenwende, Völkerwanderung. Bestimmte historische Ereignisse werden exemplarisch herausgegriffen. Wann etwas war und was gleichzeitig passierte können die Kinder noch schwer einordnen.

In der Erdkunde wird Europa angeschaut. Wieder wird ein Referat selbständig erarbeitet und vorgetragen. Ein europäisches Land suchen sich die Kinder dafür selbst aus.

Im Deutschunterricht geht es jetzt um den Konjunktiv, direkte und indirekte Rede. Die Texte im Epochenheft werden diktiert. In der Geometrie wird es genauer: es wird mit Zirkel, Lineal und Geodreieck gezeichnet.

Im Handarbeitsunterricht geht es aus der Fläche in die Räumlichkeit: sie entwerfen, d. h. malen ein Tier (Bär, Hase oder Elefant), setzen es dreidimensional um und nähen es. Die Kinder müssen sich mit Proportionen beschäftigen, wie es unbewusst bei ihnen selbst geschieht.

Siebte Klasse - Perspektivwechsel

Im 13. Lebensjahr erfolgt der totale Umbruch. Physiologische Veränderungen setzen sich fort, die Knochen werden schwerer, die Bewegungen schlaksiger und eckiger,

die Schüler wissen nicht wohin mit Armen und Beinen und merken nicht, wenn sie irgendwo gegentreten. Die Mädchen sind den Jungen jetzt in ihrer Entwicklung voraus.

Auch die Seelenverfassung wird eine andere; die Schüler spüren innerlich eine extreme Zerrissenheit. Einerseits wollen sie selbst bestimmen, selbständig werden, andererseits noch Kind sein, kuscheln.

Alles wird ausprobiert und Reaktionen von Eltern und Lehrern ausgetestet: wie weit kann ich gehen? Sie wehren sich gegen Autorität und kritisieren viel. Sie reagieren mit Langeweile und Verweigerung – was will man eigentlich ständig von ihnen? Sie sind sehr mit sich selbst beschäftigt, müssen sich neu finden. Aufbruch zu neuen Ufern.

Umso mehr brauchen sie Klarheit und verlangen nach Grenzen, gerade in der Auseinandersetzung. Jetzt erwacht das Bedürfnis, kognitiv zu erfassen, also werden die intellektuellen Fähigkeiten, das Denken, beansprucht und Zusammenhänge aufgezeigt.

Im Geschichtsunterricht ist die Neuzeit auf dem Plan, Erfinder und Entdecker stehen im Vordergrund: die Entdeckung der Kontinente, Heinrich der Seefahrer, Kolumbus, Galilei, Gutenberg. Und die Weltveränderung durch das Aufkommen des naturwissenschaftlichen Denkens.

Die Kulturverhältnisse anderer Völker lernen sie in der Erdkunde kennen. Am Beispiel eines Kontinentes, z. B. Afrika, werden Klimaverhältnisse, Sonnenlauf und Jahreszeiten aufgezeigt und deren Auswirkung auf die Vegetation (Tropen, Steppe, Wüste).

Mit Einzug der Perspektive in der Kunst zeigt sich menschheitsgeschichtlich eine neue Wahrnehmung. An dieser Stelle stehen die Schüler entwicklungsmäßig. Sie haben einen neuen Blick, können gedachte Linien erfassen, konstruieren, Gesetzmäßigkeiten erkennen. Im perspektivischen Zeichnen wird Raumgefühl, Raumerleben, Denken und exaktes Arbeiten geschult.

Die erste Chemie-Epoche wird gegeben. Wo es innerlich brodelt, lässt man die Schüler äußerlich die Qualitäten des Feuers erleben; Verbrennungsprozesse, Säuren und Laugen. In der Physik ist die Mechanik (Hebelgesetze) dran, sowie Akustik, Optik, Elektrizität, Magnetismus, Wärmelehre. Wieder mit Bezug zum Menschen: Akustik - Ohr, Kehlkopf, Stimme oder Optik – Auge. Die Schüler lernen, aufmerksam zu beobachten.

In diesem Schuljahr machen die Schüler ein Praktikum in der Schulmensa. Sie lernen dadurch einen kleinen Betrieb kennen und Verantwortung zu übernehmen. Ein Berichtsheft wird geführt. Im Rahmen dieses Praktikums bekommen sie auch Unterricht in Ernährungs- und Gesundheitsfragen, ebenso über Drogen, Alkohol und Genussmittel.

Achte Klasse - Pubertät

Pubertät ist Umbauzeit. Und zwar durchaus im Wortsinn: Nerven im Gehirn verbinden sich anders, es finden richtige Turbulenzen im Organismus statt.

Man erreicht die Schüler nicht, sie scheinen häufig nicht zu verstehen, schon gar nicht, was man von ihnen will. Es fällt ihnen schwer, Energie aufzubringen und zu überlegen. Seelisch sind sie reizbar und empfindlich. Mit Lautstärke überdecken sie Unsicherheit und Angst. Diese wollen sie nicht zeigen, sie wollen „cool“ sein. Mädchen distanzieren sich von den Jungen; die Jungen nerven, sie nerven auch sich selbst.

Die Geburt zur Selbständigkeit findet statt. Auseinandersetzungen müssen sein, die Schüler lernen dadurch zu argumentieren. Im Grunde wollen sie schon lernen und arbeiten – man muss ihnen Verständnis entgegenbringen, sie ernst nehmen, Gelassenheit entwickeln.

In der Menschenkunde sind Knochenaufbau und Sehnen sowie einzelne Organe dran. Was erhebt den Menschen über das Tierreich? Der Augenaufbau. Wie steht der Mensch in der Welt? Die Fußwölbung (Brücke).

So findet sich auch in der Geschichtsepoche ein historischer Umbruch wieder: die industrielle Revolution wird behandelt. Der Schwerpunkt liegt weniger auf politischer Ebene – das wird in der Oberstufe aufgegriffen – sondern vielmehr welche Veränderungen die Industrialisierung mit sich brachte, welche Bedeutung sie für das Leben hatte und was entwickelt wurde.

In der Geometrie werden Umfang- und Flächenberechnung von Kreis, Würfel und Quader durchgeführt. Auf genaues Arbeiten kommt es an, das erfordert hohe Aufmerksamkeit. Im Malunterricht wird die Farbe wieder aufgegriffen, das Malen in Schichten wird geübt.

In diesem Schuljahr beschäftigen sich die Schüler mehrere Monate eigenverantwortlich und selbständig mit einem von ihnen gewählten Thema, der sogenannten Jahresarbeit. Diese umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil, welche beide handschriftlich verfasst werden. Die Arbeit wird vor den Eltern und Lehrern präsentiert und vorgetragen. Die Schüler sollen damit in die Selbständigkeit hineinkommen.

Nach der Jahresarbeit als individuelle Arbeit steht nun das Klassenspiel an als Arbeit in der Gemeinschaft. Die Schüler müssen sich in einen Prozess sozialer Verbindlichkeiten hineinfinden. Jetzt heißt es, vom eigenen Standpunkt wegzukommen, eine Rolle zu verkörpern und zu gestalten, Sympathie und Antipathie möglichst beiseite zu lassen, zum richtigen Zeitpunkt präsent zu sein. Probenzeiten verantwortungsbewusst einzuhalten. Sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Auf jede Rolle kommt es an, jeder trägt zum Gelingen des Ganzen bei.

Oberstufe

In der Oberstufe bieten entsprechende Unterrichtsangebote die Möglichkeit, neben den naturwissenschaftlichen Kenntnissen und künstlerisch-musischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen zu entwickeln.

 Neben den diversen gemeinsamen Studienfahrten sind es hier insbesondere die Praktika, die den Jugendlichen Einblicke in außerschulische Lebens- und Arbeitsgemeinschaften vermitteln. Darüber hinaus stärken Theaterspiele und Projektarbeiten die Klassengemeinschaft, bevor in den letzten Klassen die Separation nach Kursusschwerpunkten erfolgt. Aber auch in der letzten Jahrgangsstufe gibt es gemeinsame Fächer, die den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft bis zum letzten Schultag stärken.

 

Abschlüsse

Waldorfschulen haben einen eigenen Erziehungs- und Bildungsauftrag in der öffentlichen Schullandschaft. Damit ergeben sich auch besondere Arten von Prüfungen am Ende der Waldorfschulzeit.

Die eigentliche Waldorfschulzeit endet nach 12 Schuljahren mit dem so genannten Waldorfabschluss, der aus folgenden Teilen besteht:

  1. Den Schulpraktika
    • 8. Klasse: Forstpraktikum, 2 Wochen
    • 9. Klasse: Landwirtschaftspraktikum, 3 Wochen auf biologisch-dynamischen Bauernhöfen
    • 10. Klasse: Vermessungspraktikum, 2 Wochen
    • 11. Klasse: Sozial- bzw. Betriebspraktikum
  2. Der Studienfahrt mit naturwissenschaftlichem oder kunstgeschichtlichem Schwerpunkt,
  3. Der Jahresarbeit mit praktischem, künstlerischem und theoretischem Teil,
  4. Dem Eurythmieabschluss,
  5. Dem Klassenspiel, d. h. Einstudieren und Aufführen eines anspruchsvollen, abendfüllenden Theaterstücks.

Der Waldorfabschluss setzt neben dem regulären Unterrichtsangebot in den allgemeinbildenden Fächern eine besondere Reifeleistung in individueller, sozialer und kultureller Hinsicht voraus.

Parallel dazu legen die Schüler an der Waldorfschule Braunschweig die staatlichen Abschlüsse Sek.I bzw. Sek.II ab. Darüber hinaus können sie in der 13. Klasse die Fachhochschlreife bzw. die Allgemeine Hochschulreife erwerben. Die notwendigen Prüfungen werden dabei im Rahmen des Zentralabiturs mit den gleichen Anforderungen wie an staatlichen Schulen abgelegt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Braunschweiger Waldofschüler dabei überdurchschnittliche Leistungen erbringen.

HEILPÄDAGOGISCHER SCHULZWEIG

Auf dem großen, naturnahen Schulgelände der Freien Waldorfschule Braunschweig befindet sich neben den traditionellen Waldorfklassen auch unser heilpädagogischer Schulzweig. In diesem werden Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Schwerpunkten:

  • geistige Entwicklung,
  • emotionale und soziale Entwicklung und
  • Lernen

gemeinsam bis Klasse 12 mit max. 12 Schülern pro Klasse unterrichtet. Ein Quereinstieg ist jederzeit möglich. Folgende Merkmale zeichnen uns aus: Wir pflegen auf der Grundlage der Waldorfpädagogik und der anthroposophischen Heilpädagogik eine künstlerisch-praktisch geprägte Lernkultur mit Herz, Hand und Kopf.

  • Wir sorgen für inklusive Impulse durch eine verantwortungsvolle und enge Zusammenarbeit mit unseren traditionellen Waldorfklassen.
  • Wir bieten einen strukturierten und verlässlichen Tages- bzw. Wochenablauf mit verlässlichen Unterrichtszeiten an.
  • Unsere Schüler erhalten aufgrund ihrer besonderen Lebens- und Schicksalswege passende Bildungsimpulse für neue lebenspraktische und kognitive Entwicklungsschritte in einer überschaubaren Lerngruppe.
  • Jährliche Zeugnisse werden in Berichtsform erstellt.
  • In der Oberstufe ab Klasse 9 werden die Jugendlichen sowohl im Unterricht als auch durch Praktika behutsam auf das Berufsleben und eine weitgehend selbständige Lebensführung vorbereitet.
  • Zum Ende der Schulzeit sind schuleigene Abgangszeugnisse oder, je nach individueller Begabung, der Erwerb eines Förderschulabschlusses oder ggf. eines Hauptschulabschlusses möglich.

Eine Zusammenarbeit mit internen und externen Fachdiensten ist für uns selbstverständlich. Die Bemessung des monatlichen Schulgeldes richtet sich nach dem individuellen Jahreseinkommen.

Bei Interesse stehen wir für weitere Informationen sehr gern zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich dazu an:


Matthias Seufert
Bereichsleiter Förderschulzweig
Freie Waldorfschule Braunschweig e. V.
Rudolf – Steiner – Straße 2
38120 Braunschweig
Telefon: 0531-28603-14
Sekretariat: 0531-286030
TeleFax: 0531-28603-33
Matthias.Seufert@waldorfschule-bs.de

Hort/Schulkinderbetreuung

Der Wartehort wird als Spiel- oder Betreuungsstunde mit in den Stundenplan der Klassen 1 bis 4 eingefügt, sodass der Unterricht verbindlich in der Zeit von 7:50 bis 12:40 Uhr stattfindet. Fällt die Spielstunde auf eine Rand- oder Hortstunde, also eine Stunde, nach der kein Fachunterricht mehr stattfindet, können die Kinder vorzeitig abgeholt werden.

Während der Spielstunde können die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband basteln und spielen und werden dabei pädagogisch betreut. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dadurch Gelegenheit, sich zu erholen und näher kennen zu lernen, um am nachfolgenden Unterricht konzentrierter teilnehmen zu können. Anschließend bietet die Schule für die Klassen eine Mittagsbetreuung bis 13:30 Uhr an. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit der Betreuung in die Mensa zu gehen.

 

PRIVATE NACHMITTAGS- UND FERIENBETREUUNG

Nach Schulschluss (13:30 Uhr) gibt es das Angebot einer privaten Nachmittagsbetreuung bis 15:30 Uhr, die in den Räumlichkeiten der Schule stattfindet. Die Kinder erledigen zunächst ihre Hausaufgaben und können anschließend gemeinsam spielen, basteln und vieles mehr. Dieses Angebot ist kostenpflichtig und kann auch an Einzeltagen genutzt werden. Ebenso gibt es das Angebot einer Ferienbetreuung, die jeweils in der ersten Woche der Oster- und Herbstferien sowie in den ersten drei Wochen der Sommerferien stattfindet. Dieses Angebot ist jedoch von einer Mindestteilnehmerzahl abhängig.

Lehrerseminar

Selbstverwaltetes berufsbegleitendes Lehrerseminar für Waldorfpädagogik

Die Freie Waldorfschule Braunschweig bietet einen selbstverwalteten Bildungsgang für Waldorfpädagogik. Diese vierjährige, berufsbegleitende Weiterbildung inklusive Praxisjahr ist vom Bund der Freien Waldorfschule anerkannt. 

Das Lehrerseminar richtet sich an alle an der Waldorfpädagogik interessierten, die als Lehrer genehmigungsfähig sind, vorrangig Studierte und Handwerksmeister, die wohnortnah eine qualifizierte Zusatzausbildung zum Waldorflehrer absolvieren wollen. Nach 3 Jahren berufsbegleitender Weiterbildung und einem weiteren Praxisjahr endet diese Qualifizierungsmaßnahme mit dem zertifizierten Abschluss zum/zur Waldorflehrer/-lehrerin

Veranstaltungsort ist die Freie Waldorfschule Braunschweig. Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Kontakt:

  • Carola Klinge-Babion - Klassenlehrerin und Ausbildungsbegleiterin - Email
  • Katia Hornemann - Klassenlehrerin und Ausbildungsbegleiterin - Email

Mensa

Unsere Mensa: ein großer, freundlicher, warmer Raum, in dem man sich zum Klönen, Kaffeetrinken und Pausemachen trifft. Um die Mittagszeit füllt sich die Mensa mit hungrigen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften. Ein großer Kaffeeautomat bietet Getränke, wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Kakao. Auch wer zwischendurch eine Pause machen will, findet in der Mensa eine Kleinigkeit. Die Speisen werden in der Küche frisch aus Lebensmitteln mit guter Bio-Qualität zubereitet, die von Lieferanten aus der näheren Umgebung stammen. Durch eine abwechslungsreiche Speisekarte und immer wieder Überraschungen im Speiseplan findet jede/r was für sich zu essen. Überwiegend werden vegetarische Gerichte angeboten.

Eltern können für ihre Kinder eine 10-er-Karte erwerben, die auf der Rückseite mit Name und Unterschrift gekennzeichnet ist. Die Karte kostet 20 Euro, mit zusätzlichem Salat oder Dessert 25 Euro.

Geöffnet ist die Mensa von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Für Fragen zum Essensangebot und zur Mensanutzung stehen wir auch telefonisch unter (05 31) 2 86 03-20 zur Verfügung.

Arbeitsgemeinschaften & Projekte

An unserer Schule gibt es immer wieder AGs zu aktuellen Themen und interessante Projekte. Einige davon haben inzwischen einen festen Platz im Schulalltag:

Tierprojekt

Bereits seit 2004 gibt es ein in der Braunschweiger Region einzigartiges Tierprojekt an unserer Schule: Neben Hühnern, Laufenten und andere Tieren leben der Esel Mup und die Schafe Marie und Sepp im großzügigen Gehege des Schulgartens.

Die tägliche Versorgung der Tiere ist Aufgabe der Zweitklässler aus beiden Schulzweigen. Durch den intensiven Kontakt zu den Tieren lernen die Schüler, Vertrauen, Offenheit, Verständnis und Verantwortungsgefühl gegenüber den Tieren, aber auch untereinander zu entwickeln.

Im Heilpädagogischen Schulzweig sind die Schulhunde Kurt und Gut seit einigen Jahren eine feste Größe im Alltag der Schüler. Mit ihm können sie herumtollen und schmusen, lernen aber auch Grenzen ganz direkt kennen.

Restaurierung Segelflugzeug

Bernd Junker, Mitautor der "Charta von Braunschweig" hat sich dem Erhalt alter Segelflugzeuge als "fliegendem Kulturgut" verschrieben. Dabei bedient er sich u.a. der Mithilfe einiger unserer Oberstufenschüler, die in einem gemeinsamen Projekt ein Segelflugzeug "Bergfalke II" in unserer Schulwerkstatt restaurieren.Dabei erlernen die Schüler neben handwerklichen Fähigkeiten der Holz- und Metallbearbeitung auch theoretische Grundlagen des Flugzeugbaus und der Aerodynamik.

Das doppelsitzige Schulflugzeug soll später zur Werbung für den Luftsport eingesetzt werden.

Video-AG

Unter dem Namen "JETZT!Filme" dokumentiert die Video-AG, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, mit professioneller Studiotechnik nicht nur das Leben und Treiben an unserer Schule, sondern sendet regelmäßig auch Beiträge im Magazin des Braunschweiger Bürgerfernsehens oder berichtet im offiziellen Auftrag von kulturellen Veranstaltungen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten über das Wirken und die Arbeit der Video-AG, dann schauen Sie sich unsere Videobeispiele an.